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Ihr Schornsteinfegermeister informiert ...über die Abstände von Abgas-Mündungen Die Mündungen von Schornsteine und Abgasleitungen müssen bestimmte Abstände zu Fenster, Bauteilen, Wald oder zum Nachbarn einhalten. Damit die Abgase nicht Personen oder Bauteile gefährden. In der Bauordnung NRW (BauO NRW), in der Feuerungsverordnung NRW (FeuVO NRW), in der Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen – 1.BImSchV) und in der DVGW - Technische Regeln Gas- Installationen (TRGI) sind die Abstände rechtlich geregelt. (1) Der waagerechte Abstand zwischen Abgasmündungen von Gas- und Ölheizungen und einem Fenster, Gaube, Dachaufbauten oder Lüftungsöffnung muss min.1,5 m betragen oder (2) wenn aber der waagerechte Abstand kleiner als 1,5 m ist, muss der senkrechte Abstand min.1 m  betragen. Siehe auch: FeuVO.   PDF Andere Abstände sollten immer mit dem zuständigen bevollmächtigten         Bezirksschornsteinfeger vor Ort abgesprochen werden. Damit die Rauchgase besser abziehen und nicht durch Windeinflüsse am Dach beeinträchtigt werden (siehe Bild - zur Vergrößerung Bild anklicken), sollten die Abgas-Mündungen möglichst oberhalb des Dachfirstes enden. Am 22. März 2010 trat die Änderung der 1.Bundes Immissionsschutzverordnung (1.BImSchV) in Kraft. Im §19 Abs. 1 der neuen 1.BImSchV werden auch die Abstände von Schornstein-Mündungen geregelt. Ab diesem Datum müssen die Schornstein-Mündungen von allen neuen Kamin- und Kachelöfen, Herde, Pelletheizungen, Holzheizungen usw. die neuen entsprechenden Abstände einhalten. So muss dann die Schornstein-Mündung bei Dachneigungen bis 20 Grad einen Abstand zur Dachfläche von min.1 m haben oder den Dachfirst um min. 40 cm überragen (siehe Bild 2). Bei Dachneigungen über 20 Grad muss der horizontale Abstand der Schornstein-Mündung zur Dachhaut min. 2,30 m betragen oder den Dachfirst um min. 40 cm überragen (siehe Bild). Bei häuslichen Holz- und Kohlefeuerstätten bis einer Gesamtnennwärmeleistung von 50 kW muss die Schornstein-Mündung einen waagerechten Abstand von min. 15 m einhalten oder die Oberkanten von Lüftungsöffnungen, Fenster, Türen und Ähnlichem um min. 1 m überragen (siehe Bild - zur Vergrößerung Bild anklicken). Der Umkreis vergrößert sich bei großen Feuerstätten über 50 kW, um jeweils 2 Meter je weitere angefangene 50 kW bis auf max. 40 m. Siehe auch: 1.BImSchV.   PDF Andere Abstände sollten immer mit dem zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger vor Ort abgesprochen werden. Nach der Bauordnung NRW §43 Abs.1 Satz 4 müssen Schornstein-Mündungen von Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe (Holzheizung, Kaminofen, Kachelofen usw.) einem Abstand von min.100 m zu einem Wald haben oder sie werden so betrieben, dass durch geeignete Maßnahmen (Funkenfänger oder Spezialaufsatz)  gewährleistet ist, dass kein Waldbrand durch einen Funkenflug entstehen kann. Diese Regelung dient dazu, dass bei einem möglichen Funkenflug kein Waldbrand entstehen kann. Denn treffen Funken auf trockenes Laub oä. kann sich dieses gegebenenfalls entzünden (siehe Bild - zur Vergrößerung Bild anklicken). Funkenfänger und Spezialaufsätze kann ich Ihnen gerne besorgen oder dabei behilflich sein. Nehmen Sie dazu bitte Kontakt > mit mir auf. (1a) Einige Feuerstätten saugen ihre Verbrennungsluft über Ventilatoren zwischen dem Ringspalt und der Abgasleitung im Inneren des Schachtes von der Mündung über Dach an (Bild 1a - Punkt 1). Befindet sich neben der Ansaugöffnung die Mündung eines benutzten Schornsteines (Bild 1a - Punkt 2) (Kaminofen, Kachelofen o.ä.) kann durch das Ansaugen von Rauch, Ruß und Verbrennungsrückständen die Abgasleitung und die Feuerstätte beschädigt werden. Zudem kann bei hohen Temperaturen aus dem „Kamin-Schornstein“ eine Abgasleitung aus Kunststoff sich verformen bzw. beschädigt werden. Lösungsvorschlag: (1b) Die Schornstein-Mündung und die Ansaugöffnung sollten min.100 cm senkrecht voneinander entfernt sein. Entweder wird der Schornstein erhöht oder die Ansaugöffnung wird verlegt. Zudem muss die Abgasleitung an der Mündung gegen hohe Temperaturen geschützt sein. Indem sie z.B. im oberen Teil aus Metall besteht. Schornsteinverlängerungen und Spezialaufsätze kann ich Ihnen gerne besorgen oder dabei behilflich sein. Nehmen Sie dazu bitte Kontakt > mit mir auf. Andere Abstände oder Lösungen sollten immer mit dem zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger vor Ort abgesprochen werden. Sollte an der Mündung einer Abgasleitung einer Brennwertheizung eine Abdeck-Haube vorhanden sein, ist die Abgasleitung unbedingt durch diese Haube zu führen oder die Abdeck-Haube wird entfernt. Die Abgase können sonst nicht frei abziehen. Zudem kann es im Winter durch das Kondenswasser zu erheblichen Vereisungen kommen (siehe Bild - zur Vergrößerung Bild anklicken). Zudem sind Abdeckhauben in der Regel vollkommen sinnlos und können gelegentlich sogar den freien Abzug der Abgase behindern. Fragen Sie Ihren Schornsteinfegermeister rechtzeitig um Rat. Nur so können Sie Zeit, Ärger und Geld sparen.
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Abstände von Mündungen einer Gas- oder Ölheizung nach Baurecht-FeuVO NRW §7
Abstände von Mündungen für Feuerstätten für Holz, Kohle usw. nach 1.BImSchV
Abstände von Mündungen für Feuerstätten für Holz, Kohle zu Waldflächen
Abstände von Mündungen für Feuerstätten für Holz, Kohle zu Ansaugöffnungen
Abdeckhauben